Quimper, eine Stadt mit dem Prädikat "Ville d'Art et d'Histoire" (kunst-und geschichtsträchtige Stadt) des französischen Kultusministeriums.


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Auf Grund seiner Lage an den Ufern des Flüsschens Odet, ganz am Ende einer 20 km langen und tiefen Trichtermündung, war und ist Quimper seit jeher ein Verkehrknotenpunkt. Bereits zur Zeit der römischen Eroberung Galliens entstand hier eine kleine Stadtsiedlung an den Ufern des Odet, etwas weiter flussaufwärts als die heutige Stadt, rund um einen Hafen, in den die Schiffe sogar bis aus den fernen Mittelmeer kamen. Dieser Hafenumschlag dauerte in der Stadt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts an.

Etwas später, zur Zeit der bretonischen Einwanderung, wählten die Neuankömmlinge flussabwärts, dort wo die beiden Flüsschen zusammenfließen, eine neue Siedlungsstätte aus, daher auch der bretonischen Namensursprung der Stadt "Kemper", was auf Bretonisch "Zusammenfluss" bedeutet. Der Bau der Kathedrale und der Stadtmauern prägten ab dem 13. Jahrhundert das Stadtbild. Die Bauzeit zur Kathedrale Saint Corentin erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte und ließ das Bauwerk zu einem der Meisterwerke der Gotik in der Bretagne werden.

Im 16. Jahrhundert, als die Bretagne an Frankreich angegliedert worden war, bringt die neue königliche Stadtverwaltung den Bau zahlreicher prunkvoller Bürgerhäuser mit sich, die im nachfolgenden Jahrhundert zur Zeit der katholischen Gegenreform von zahlreichen Klöstern eingenommen wurden. Aber auch reiche Reederfamilien ließen sich stattliche Häuser in Fachwerk- oder Steinbauweise errichten.

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Die drei historischen Städte in der Stadt :

Die erste historischen Städte in der Stadt :
Der Stadtteil "Locmaria", mit einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert (eines der ältesten Bauwerke aus der Romanik im Finistère), ehemalige Klosteranlage, mittelalterlicher Garten.

Die Bischofsstadt :
 - Der ehemalige Bischofspalast, in dem sich heute das "Muséée Départemental Breton" (bretonisches Landeskundemuseum) befindet
- Die Stadtmauern: 40% der ursprünglich 1,5 km langen Mauern sind heute noch erhalten
- Die von Fachwerkhäusern gesäumten Kopfsteinpflasterstraßen im historischen Stadtkern der Bistumsstadt von Cornouaille, deren Namen noch so manchen althergebrachten Beruf in Erinnerung rufen: Fleischergasse, Pökelgasse, Butterplatz, Schuhmacherstraße (Rue Kéréon)…

Die Herzogsstadt :
Malerische Häuser am "Place Terre au Duc" oder in der "Rue du Chapeau Rouge" und der "Rue Saint Mathieu", Die Matthäus Kirche (Eglise Saint Mathieu), die "Venelle au Poivre" (Pfeffergasse) oder auch die "Rue René Madec".

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