Die Kathedrale des heiligen Corentins ist ein wahres Juwel der bretonischen Gotik 

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Im Jahre 1239 beschloss der Bischof Raynaud den Bau der heutigen Kathedrale auf den Fundamenten einer ehemaligen romanischen Kathedrale.
In den Jahren 1850 unternahm der aus Quimper stammende Achitekt Joseph Bigot die Restaurierung des Bauwerks: neues Mobiliar, Ausschmückung der Seitenkapellen und neue Kirchenfenster, um diejenigen zu ersetzen, die während der Französischen Revolution zerstört wurden.

Der spektakulärste Abschnitt in seinen Arbeiten war wohl die Vollendung 1854 bis 1856 der beiden Kirchtürme mit dem Bau der beiden Kirchturmspitzen, die durch einen Spendenaufruf von den Bürgern in Quimper finanziert wurden.

1989 begann eine erneute Restaurierungskampagne, bei der man das ursprüngliche Aussehen wieder hervorheben wollte. Nach Beendigung im Dezember 1999 können wir heute nun wieder eine Kathedrale bewundern, so wie sie Ende des XV. Jahrhunderts verziert wurde: an den Kreuzrippen verwendete man wieder die gleichen Farben wie am Original, d.h. Ockergelb, Ockerrot und Kalkverputz.

Diese Entscheidung steht den Restaurierungsvorstellungen aus dem XIX. Jahrhundert eigentlich sehr entgegen, als man der Kathedrale ein sehr karges und streng wirkendes Aussehen verleihen wollte, was im Grunde den Vorstellungen der ursprünglichen Baumeister zuwider kam.

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